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9. Jan 13

flexible Rastersysteme - responsive Grids

Die Idee, mit Rastersystemen zu arbeiten, ist dem Grafikdesign für Printmedien entlehnt. Rastersysteme schaffen Raum für gestalterische Freiheit. Sie bieten gewissermaßen einen doppelten Boden für die Gestaltungsakrobatik. Als Designer kann ich mich auf die Gestaltungsidee, die Flächenaufteilung, die Platzierung von Konstanten und die Typografie konzentrieren. Alle platzierten Elemente bleiben in ihrer Proportion zueinander erhalten und ergeben in jeder Konstellation ein harmonisches Gesamtbild. Soweit die Theorie.

Praktische Anwendung beim Screendesign: Responsive Gridsystems

Screendesign für zeitgemäße Onlineanwendungen berücksichtigt die Darstellung auf verschiedenen Endgeräten.

Im Wesentlichen bedeutet dies eine veritable Vielfalt an unterschied-lichen Bildschirmauflösungen. Hier hilft ein Rastersystem, das flexibel auf unterschiedliche Formate reagiert - ein "responsive Gridsystem", also ein reagierendes Rastersystem. Zumeist wird bei einem flexiblen Raster die Anzahl der Spalten der Bildschirmbreite angepasst. Damit dies im Screendesign funktioniert, muss das Layout die Aufteilung in einzelne Blöcke unterstützen. Man experimentiert am Einfachsten mit in sich geschlossenen grafischen Elementen, die jeweils ein inhaltliches Objekt repräsentieren.

Inzwischen gibt es eine Reihe von CSS-Frameworks, die ein flexibles Raster erzeugen. Bei unserer Recherche haben wir einige interessante Websites entdeckt, einen Überblick gibt es hier:

www.thegridsystem.org

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