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22. Jan 13

Museum 2.0

Konkurrenzanalyse von Museumswebsites

In den letzten zwei Jahren haben Museen unterschiedlicher Sparten ihren Internetauftritt aktualisiert. Wir haben verschiedene Museums-Websites analysiert und nach Best Practice Beispielen für eine zeitgemäße Publikation in digitalen Medien gefahndet.

Untersuchte Websites in der Konkurrenzanalyse:

San Francisco Museum of Modern Art
Städelmuseum Frankfurt
Die Pinakotheken im Kunstareal München
Tate Galleries

Alle untersuchten Internetauftritte wurden in den Jahren 2008 bis 2012 relaunched, zuletzt die Webpräsenz der TATE GALLERIES im Februar 2012.

Interessant erschienen uns die Online-Angebote, die die Museen für eine junge Zielgruppe bereit halten. Sowohl SFMOMA wie auch die TATE GALLERIES sind in allen gängigen Web 2.0-Kanälen präsent. Die Community YOUNG.TATE hat bereits knapp 1800 Mitglieder, dem SFMOMA folgen bereits rund 360.000 Kunstinteressierte auf Twitter. Dabei steckt hinter beiden Angeboten eine ausgeklügelte Mehrfachnutzung von Inhalten. Im Vergleich hierzu liegt das Frankfurter Städel bei aktuell etwas mehr als 5.000 Followers, die Städel Community "MYStaedel" ist als ambitionierte Museum 2.0 Anwendung nach einiger Zeit mangels Beteiligung wieder eingestellt worden.

Best Practice Beispiel SFMOMA

Das San Francisco Museum of Modern Art SFMOMA hat 2010 ein vielbeachtetes Projekt begonnen mit dem Ziel, die Museumsinhalte zukünftig zielgruppenorientiert und mediengerecht im Internet zu präsentieren. Der Relaunch der Museums-Website wurde dabei sorgfältig geplant und unter dem Motto "Know Your Audience" mit einer Zielgruppenanalyse unterfüttert.

Das SFMOMA nutzt inzwischen alle verfügbaren Kanäle, neben dem Webauftritt werden Youtube-Channel, Facebook, Twitter, Flickr und Dienste für mobile Endgeräte mit Informationen aus der Museumswelt versorgt.

Die SFMOMA-App bringt aktuelle Veranstaltungsdaten auf das Smartphone.

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