3. Apr 13
Interface Design - eine Kernkompetenz
Bereits Mitte der Neunzigerjahre haben wir an Forschungsprojekten zu Bedienkonzepten für Smarthomes und interaktives Fernsehen teilgenommen. Im Rahmen dieser Forschungsaufträge wurden zahlreiche Konzepte für die Mensch-Maschine-Kommunikation entwickelt. Vorläufer der heute gängigen Applikationen für Settop-Boxen, elektronische Programm-Guides oder Bedienkonzepte für Onscreensteuerungen zur Bedienung von Hardware mittels einer Fernbedienung.
Es folgten grafische Bedienoberflächen für Bankautomaten und Homebanking. Die damals erarbeiteten Dialogsteuerungen für Banking-Anwendungen brachten unseren Kunden einen erheblichen betriebswirtschaftlichen Erfolg, z. B. gingen die Anfragen an die Support-Hotline der Bank drastisch zurück. Mit unseren Bedien-konzepten haben wir den intuitiven Umgang mit Online-Banking durch nutzerzentrierte Usability ermöglicht. Ähnliches gelang uns in der Folge mit User Interfaces für E-Commerce- und Online-Beratungssysteme.
Extranet für Versicherungen
Unser neuestes Projekt beschäftigt sich mit einer Beauskunftungs-plattform für Vermittler und Agenturen in der Versicherungsbranche.
Wir entwickelten Screendesign und programmierten den Client für eine bereits bestehende browsergestützte Software. Wir erschlossen
mit Hilfe einer Machbarkeitsstudie das Optimierungspotential für die Bedienoberfläche der Software. Auf Basis der Studienergebnisse präsentierten wir Entwürfe zum Screendesign.
Etwa fünfzig Ein- und Ausgabemasken wurden in einem durch-gängigen Raster neu gestaltet. So konnte die Nutzerfreundlichkeit durch effektivere Dialoge erhöht werden. Nebenbei trägt die nun gewonnene Übersichtlichkeit der Maskenlayouts wesentlich zur Akzeptanz der Software bei den Anwendern bei. Die neu hinzuge-wonnene Ästhetik zielt auf einen Imagetransfer. Die Anwender rechnen nun ihre Zufriedenheit im Umgang mit der Software dem Betreiber zu.
Technisch basiert die Umsetzung im wesentlichen auf zeitgemäßem HTML- und CSS Scripting. Eine der Kernanforderungen zielte darauf ab, den Client trotz völlig neu gestalteter Grafik jederzeit updatefähig zu halten. Eine Option, die die Architektur der Software zwar vorgab, die aber erst durch intelligente Umsetzung mit Leben gefüllt werden musste. Trotz eines engen Zeitrahmens gelang der pünktliche Launch.
Vom Fat Client zum Webbrowser
Die Überführung von vorhandenen Softwareprodukten in das Web ist eine aktuelle Aufgabe für viele Unternehmen. Wer mit seiner im Einsatz befindlichen Software den Anschluss an zeitgemäße Netz- werktechnik und das mobile Internet nicht verpassen möchte, sollte jetzt über browsergestützte Lösungen nachdenken. Die Bedienober-fläche, die vorher Teil eines Fat-Clients war, wird nun im Webbrowser repräsentiert.
Wie nutze ich die Vorteile eines browsergestützen Systems und wie gelingt die Migration? Das sind nur einige der Themen, die wir immer wieder erfolgreich bearbeiten.
Mehr über die aktuellen Projekte erfahren Sie auf unserer Website: www.headwork.de